In der Ruhe liegt die Kraft.
Wenn sich also Menschen in sportlichen Wettkämpfen messen und dabei dem Trieb nachgehen, sich gegenseitig und sich selbst zu besiegen, dann sind sie trotz ihrer unheimlichen Stärke vielleicht nicht unbedingt kräftig. Meiner Meinung nach befinden wir uns hier in einem Dilemma, wollen wir doch stark sein und damit Ruhig und ausgeglichen um auf alles reagieren zu können. Dem entgegen steht nun die sportliche Motivation und der Gemütszustand, welcher bei Wettkämpfen in (zumindest meinem) Kopf vorherrscht, nämlich "flight and fight". Mit Adrenalin vollgepumpt auf jede Bewegung der Mitstreitenden zu achten ist äusserst nervös und wird schnell laut und aggressiv.
Deshalb denke ich, braucht es beim Sport eine andere Art von Ruhe, eine Art von Routine, die es zulässt, Instinkte auch mal einfach walten zu lassen und nicht sofort alles hinterfragt. Eine Ruhe, die sich ständig bewegt und trotz dem aufwiegeln der Gefühle immer da ist. Eine Ruhe die nicht versucht mit allen Mitteln der mächtigste Gemütszustand zu sein.
Oder sollte es etwa heissen:
In der Bewegung liegt die Kraft